Liebe Kerry,
Vor etwa neun Jahren entdeckte ich zufällig einen Haufen Froscheier im Graben neben meinem Haus. Da die Temperaturen in diesem Sommer in Louisiana über 38 Grad Celsius erreichten und das Wasser im Graben schnell verdunstete, setzte ich die Eier in ein Kinderplanschbecken in meinem Garten um. Ich richtete in einer Hälfte des Beckens ein kleines Becken ein und füllte den Rest mit Regenwasser. Ich sammelte Regenwasser und kochte Wasser ab, um das Chlor zu entfernen, und hielt die Eier feucht, bis die Kaulquappen schlüpften. Dann fütterte ich sie mit Fischfutter, gemahlenen Maden und Würmern. Diesen Vorgang wiederholte ich viele Wochen lang, bis aus den kleinen Kaulquappen Frösche geworden waren – mit Beinen und verschwundenen Schwänzen.
Daraus war ein Nachbarschaftsprojekt geworden, und alle Kinder meiner Straße kamen, um die Verwandlung der Frösche zu beobachten. Sie halfen begeistert beim Füttern und Pflegen der kleinen Kaulquappen. Das war sehr lehrreich für die Kinder und lehrte sie Respekt vor Fröschen.
Als die Frösche ausgewachsen waren, zählten wir über 100 grüne Laubfrösche. Wahnsinn!
Die Kinder und ich sammelten die Samen dann in Ein-Gallonen-Gläsern und verteilten sie in der Stadt an geeigneten Stellen, damit sie wachsen und sich ausbreiten konnten. Es war ein wunderbares Erlebnis für alle. Ich achtete sorgfältig darauf, Stellen auszuwählen, die frei von Pestiziden und reich an Grün waren.
Der Vorteil ist, dass mein Garten nun von diesen grünen Laubfröschen wimmelt.
Einige Jahre später wiederholte ich das Ganze mit einem kleinen braunen Frosch, der aus den gefangenen Eiern schlüpfte.
Ich genieße es, den Fröschen jeden Abend ihr „Dankeschön-Singen“ zuzuhören!
Ich finde Ihre Seite toll und möchte mich gerne noch stärker für den Schutz der Frösche einsetzen.
Herzliche Grüße,
Debra Berry

