Das Institut für Ethnobiologie und Wildtierschutz Boitatá veranstaltete in Zusammenarbeit mit der Staatlichen Universität Santa Cruz (UESC) am Sonntag, den 1. Mai 2016, in Ilhéus, Bahia, Brasilien, eine öffentliche Nachtführung zur Erforschung und Beobachtung von Amphibien. Die Veranstaltung fand im Rahmen des Welttags „Rettet die Frösche“ statt, der von der American Foundation und Save the Frogs ins Leben gerufen wurde und traditionell jedes Jahr am letzten Samstag im April begangen wird.

Der Save The Frogs Day ist die weltweit größte Bewegung zur Aufklärung über Amphibien und Naturschutzmaßnahmen, und das Boitatá-Institut nutzte die Gelegenheit, die Bedeutung von Fröschen, Kröten und Froschlurchen für die Umwelt und für den Menschen hervorzuheben, ihre Rolle bei der Schädlingsbekämpfung zu betonen und insbesondere darauf hinzuweisen, dass sie von der Erde verschwinden.

Im Anschluss an den Vortrag wurden die Teilnehmer zu einem Nachtspaziergang unter der Leitung des Biologen und Ökologielehrers Renan Costa vom Institut Boitatá eingeladen. Auf diesem Spaziergang besuchten die Teilnehmer Seen und Bäche – Lebensräume, die von vielen Arten während der Fortpflanzung genutzt werden. Der Vortrag im Rahmen des Nachtspaziergangs sollte das Bewusstsein für die aktuelle Situation und die Schwierigkeiten schärfen, mit denen Amphibien konfrontiert sind.


